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Gesundheit

10
Jun
2009

Rückenbeschau

Neben den Problemen im Lendenwirbelsäulen-Bereich habe ich seit einiger Zeit andere Rückenprobleme im Nackenbereich (ganzer Trapezmuskel). "Seit einiger Zeit" ist jetzt aber auch immerhin schon Monate bis Jahre.

Zum Beispiel beim Zurücklegen des Kopfes in den Nacken. Das ist zumindest unangenehm, manchmal sogar schmerzhaft. Prinzipiell ist das zwar eine nicht-empfehlenswerte Bewegung (in diversen Sportprogrammen wird explizit darauf verzichtet), aber dennoch bleibt es eine normale, die eigentlich nicht wehtun sollte.

Da diese Probleme normalerweise morgens am stärksten sind, liegt die Vermutung nahe, dass es am Schlafen und der Position dort liegen könnte. Diese Vermutung ist nicht doof, weil ich mich ja immerhin 8 Stunden pro Tag im Bett befinde.
Allerdings wüsste ich zum einen nicht, was ich falsch mache und somit auch nicht, was ich besser machen könnte. Und zum anderen bringen auch andere Kissen oder Matratzen keinen Unterschied.

Die nächste Vermutung, die mir erst vorgestern gekommen ist: Vielleicht liegt es ja am Sitzen auf dem (Büro-) Stuhl? Das mache ich immerhin 8-12 Stunden pro Tag.
Das macht auch bewegungsmechanisch Sinn: Ich lehne mich da eigentlich nie an der Rückenlehne an. Das heißt entweder ich fläze mich richtig im Stuhl, oder ich sitze vorgebeugt und damit stützenlos. Das müsste also eigentlich auch eine ungünstige Dauerbeanspruchung des oberen Rückens sein.

Gegenmaßnahmen - auch sehr neue Ideen: Aktives Suchen der Rückenstütze, mehr Bewegung (für den Rücken!) und *tada* Massage.
Massage, weil so ein dauerbeanspruchter Muskel vielleicht auch eine "offizielle" Entspannung braucht.

8
Mai
2009

Kraft der Chemie

Den ganze Morgen habe ich mich krank gefühlt: schlapp mit Gliederschmerzen. Das ist auch vielleicht kein Wunder nach einer Wurzelbehandlung am Vortag.
Testhalber habe ich dann eine Ibuprofen 400 genommen. Und tatsächlich nach ca. 1,5 Stunden war fast jedes Krankheitsgefühl verschwunden.

Ich komme nicht umhin, da einen ursächlichen Zusammenhang zu sehen...
(Und anscheinend beginnt gerade die Wirkung nachzulassen; nach ca. 4 Stunden.)

7
Mai
2009

Viel Spaß bei der OP

(Eigentlich würde ich ja gerne was über kompakte Digitalkameras schreiben, aber die neue ist noch nicht mal weggeschickt...)

Stattdessen geht es jetzt gleich und fast spontan zum Zahnarzt zwecks Entfernung des maroden Zahnnerven.
Immerhin ist die Entscheidung insofern einfach, weil der Nerv sich wohl schon von selber verabschiedet hat: Der Zahn reagiert nicht mehr auf den Kältetest.
Jetzt muss er nur noch entfernt werden, um sein Vergammeln im Kiefer zu verhindern.

Das ist übrigens ein neuer Zahnarzt, der sympathischerweise genau das erklärt, was ich sonst gefragt hätte und außerdem einen professionellen aber doch menschlichen Eindruck macht. Ganz im Gegensatz zum vor kurzem besuchten Orthopäden.


Edit: Es war wohl genau der "richtige" Zeitpunkt: Der Nerv schon richtig tot, aber noch nicht zu sehr. Auf jeden Fall sehr schmerzfrei, obwohl er 2 cm tief in den Nerv gebohrt hat. Ohne Spritze.
Ohne Spritze hat obendrein auch eine ganze Menge von Vorteilen...

Dafür fühle ich mich jetzt (21:30) nach dem Volleyball irgendwie ganz allgemein krank...

24
Apr
2009

Teebeuteldampf

Die aktuelle ist eher eine richtige Erkältung. Ich kann sagen, dass 24 Stunden nach Ansteckung das Kratzen im Hals beginnt und 48 Stunden danach geht es richtig los.

Die letzten drei Abende/Nächte habe ich jeweils einen Kamillendampf gemacht und jeden Morgen waren die Erkältungssymptome geringer als am Abend. Normalerweise kenne ich das - ohne Kamille - eher umgekehrt. Vielleicht hilft der Kamillendampf ja doch eher 15% als 1%?

(Der Kamillendampf ist übrigens aus alten Teebeuteln hergestellt...)

22
Apr
2009

Eisengehalt

(Eigentlich habe ich ja die dritte Erkältung diesen Frühling, aber...)

Einen angedeuteten Eisenmangel habe ich auch.
Und endlich habe ich - durch Zufall - eine Seite gefunden [Heilfastenkur; mit viel Werbung], die kurz und präzise eine brauchbare (= leicht verwendbare) Liste mit Nahrungsmitteln mit recht hohem Eisengehalt bietet.

Was ich zum Beispiel nicht wusste: Kürbiskerne (am Sonntag das richtige Brot gebacken), Thymian (trinke ich gerade im Hustentee) und Eigelb (sehr einfach anwendbar).

17
Apr
2009

Fleischmangel

Es ist soweit II: Mein Hb-Wert ist nahe der Untergrenze beim Blutspenden: 13.6
Sehr vorsorglich hat mir der Spendearzt gleich zwei Packungen Eisentabletten mitgegeben.

Mein "Nährwerte"-Buch sagt, dass Eisen durchaus auch in Nicht-Fleisch enthalten ist: Spinat, Sojabohnen, Schwarzwurzeln, Kichererbsen, ...
Einziges Problem: Die müsste ich aktiv machen (und kann sie nicht passiv im Restaurant essen). Und das, wo ich in letzter Zeit recht wenig koche.

26
Mrz
2009

M. latissimus dorsi

Der Osteopath hat heute ein "Korrelat" gefunden. Das Wort hat er extra für mich gewählt.
Der (veraltet) "Arschkratzermuskel" steht seit heute unter Beobachtung. Als "breitester" Rückenmuskel und Antagonist des Trapezmuskels passt er ziemlich gut zu allen meinen Beschwerden am Rücken: Becken, Brust und Nacken.
Und: Er reagiert auffallend schwach auf Beanspruchung (= ist zu schwach).

Einziges Grumpf: Bis nächste Woche will er mir eine passende Übung raussuchen. Bis dahin soll ich ihn massieren lassen.
Ja, ei, von wem denn?

22
Mrz
2009

Ein Vorfall am Abend

... ist nicht erquickend und labend.

Ein Blick über die Schulter und ich bekomme einschießende Schmerzen auf Höhe Th3 links der Wirbelsäule. (Sozusagen das Wirbelsäule!)

Ich sollte weniger Fahrradfahren und mehr auf der Couch liegen. Das ist nicht so riskant...

18
Mrz
2009

Alibi-Infektionskrankheiten

Am letzten Dienstag (Nassfeuer) und am letzten Samstag (Grillen 1) hat mich dann doch eine zwar leichte, aber hartnäckige Erkältung erwischt.
Dazu kommt noch eine - ebenfalls schwache - ICD-10 B00. Frühlingstypisch und angeschlagenes Immunsystem-typisch.

Aber bald, ja bald, werde ich wieder Joggen gehen. Ein bisschen.

10
Mrz
2009

Ausgezogene C4 bis C6

Am deutschen Gesundheitswesen soll vielleicht niemand genesen.

Oder auch: Ein Tag beim Orthopäden.

Was auffällt: Alles ist sehr unpersönlich und effizient. 1 Arzt, 2 Helferinnen und 10 Patienten zu jedem Zeitpunkt. Das kann keinen Spaß machen. Noch nie habe ich den "Kassentakt" so deutlich wahrgenommen. Während der Anamnese kann man keinen einzigen Satz zu Ende sprechen. Ich habe da immer den Eindruck als wäre das, was der Arzt da rauszieht sehr vom Zufall abhängig. 9/10 der Zeit ist Wartezeit. Für mich heute in 4 Einheiten unterteilt. Die obligaten 3 Röntgenaufnahmen wurden gemacht. Die gingen extrem fix. Warum ist dabei der einzige, geschützte Körperteil die Hüfte (mit einem Halblendenschurz)?

Was ich habe? Eigentlich nichts erkennbares: minimale Blockierung der Halswirbelsäule. Deswegen (?!) soll das jetzt der Physiotherapeut analysieren und dann behandeln...
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