Ich und Menschen

19
Jan
2008

Gesundes Essen

Broccoli und Kohlrabi schmecken nicht wie Fleisch. Schon gar nicht beim Billig-Chinesen.
Aber man kann sich an den Geschmack durchaus gewöhnen. Insbesondere, wenn es nur Broccoli und Kohlrabi und viel Reis gibt. Und im Restaurant gibt es das was man bestellt.

Ernährung ist also weniger eine Frage des Geschmacks, sondern vielmehr eine Frage des Wollens. Denn: Sogar Kaffee, Oliven und Zigaretten schmecken, nach einer Gewöhnungsphase.

30
Dez
2007

Mysteriöses

Nun habe ich insgesamt 3 Weihnachtskarten bekommen.
Bei zweien ist offensichtlich von wem sie stammen. Bei der dritten nicht.
Weder die Absender-Postleitzahl auf dem Stempel, noch die Schrift (3 Fehler), noch die Karte, noch die unleserliche Signatur geben mir einen Hinweis.

10
Nov
2007

Innere Einstellung

Unbekleidete Werbung darunter

Da mochte jemand das alte Plakat lieber. Genauso wie ich.

Meine Blicke folgen neidisch den jungen Pärchen. Und neidisch den hübschen Frauen. Solche, die unerreichbar sind und solche bei denen ich keine Chancen habe.
Und selbst wenn ich eine Chance hätte, dann könnte es trotzdem nicht klappen. Dafür bin ich zu unterschiedlich. Und ich habe die falsche Einstellung.
Und auch zu missmutig bin ich. Ein sympathisches Lächeln zeigen kann ich nicht. Ich habe ja auch keine Grund. Ich kann mich auch nicht dazu zwingen.
Diese Ablehnung sieht man dann sicher auch im Blick. Zumindest wenn man hinsehen würde, aber das tun sie höchstens aus versehen.

Heute morgen im Roman:
"Ich kämpfe gerne. Es ist simpel und hält mich vom Denken ab."

20
Okt
2007

Menschenkenntnis

Bilde ich mir das ein oder stimmts?

Bei diesem Test [Süddeutsche Zeitung] habe ich den Beruf von 13 der 16 Personen korrekt am Aussehen erraten.

19
Okt
2007

Beste Lieblingsfilme

Eigentlich wollte ich nur drei wirklich gute Filme heraussuchen, aber das wäre schade für all die anderen Filme, die auch wirklich gut sind.
Ohne besondere Reihenfolge, aber mit Begründung:
  • Once upon a time in the West (Spiel mir das Lied vom Tod) - Filmmusik von Ennio Morricone, (fast) alle Beteiligten ultra-cool, viele Szenen an der Grenze zu "zu langgezogen", aber nur an der Grenze
  • The Hunt for Red October - Ok, Sean Connery kann nur einen Gesichtsausdruck, aber hier passt er, und wie
  • Blade Runner - finstere aber gute Science Fiction, insbesonder für das Jahr 1982
  • Hauru no ugoku shiro (Das wandelnde Schloss) - vielleicht der beste Manga von Hayao Miyazaki, da hat er alles, was er früher gelernt hat sinnvoll kombiniert
  • Star Trek 4 - The Voyage Home - eine Komödie mit den Darstellern der alten Star Trek-Serie, das hat durchaus Seltenheitswert, und eine Lovestory im Schnelldurchgang, das ist auch mit mir kompatibel
  • Strictly Ballroom - völlig schräg, völlig märchenhaft, völlig romantisch, aber mit Tanz
  • The 5th Element - Luc Besson soll sich damit einen Kindheitstraum erfüllt haben: ein opulentes Science-Fiction-Märchen
  • Dirty Dancing - boah, sieht die da gut aus: Jennifer Grey, und, ja, getanzt wird auch
  • The Big Lebowski - man liebt ihn oder man hasst ihn, ich liebe ihn
  • Top Gun - Tom Cruise hin oder her, aber genau diese Flugzeuge bin ich auch schon geflogen, wenn es auch sehr lange her ist
  • Le fabuleux destin d'Amélie Poulain - Märchen Nummer 4, Inhalt: es gibt den passenden für jede, sehr ungewöhnliche Sichtweisen
  • Shrek - Märchen Nummer 5: der erste (?) und meiner Ansicht nach der beste der voll-animierten Filme
  • Last Samurai - jeder kommt hier zweimal vor, auch Tom Cruise, für mich aber wichtiger: Japan, Samurai, Spannung
  • Witness (Der einzige Zeuge) - da stellen sich mir noch jedes mal die Nackenhaare auf: kurz vor Schluß: Gemeinschaft setzt sich gegen Brutalität durch
  • Good Will Hunting - ein kleines wenig passt es auf mich, leider oder zum Glück nur ein wenig
Und, hey, ein Filmrätsel habe ich auch noch. Wer den errät bekommt von mir ein Stück Torte.
Aus welchem Film stammt: "One more Schnecken for the road!"
Tipp: Oben in der Liste ist er nicht.

14
Okt
2007

Lesestoff: Science-Fiction

"Abgesehen davon", warf Christopher ein, "können wir vor hier aus gar nicht entscheiden, ob eine der besagten Siedlungen Getreide für den Verbrauch vor Ort oder für den Export anbaut."

Das fragt sich gerade die Raumschiffbesatzung bei der ersten Umkreisung einer völlig neuen und damit fremden Welt. Entdeckt haben sie schon kleinere verstreute Siedlungen. Mehr konnten sie aber noch nicht erkennen, nicht mal, ob es Felder gibt.
Und ich frage mich: Wieso sollten sie dort überhaupt irgendetwas mit Getreide am sprichwörtlichen Hut haben? Vielleicht oder sogar wahrscheinlich ist die Flora komplett unterschiedlich zu allem was diesen Menschen bekannt ist?
Wenn überhaupt etwas angebaut wird, vielleicht ist es ein hocheffizienter Bakterienteppich? Oder etwas ganz anderes? Vielleicht ernähren sich die Lebewesen dort von einer natürlich in der Atmosphäre vorkommenden Verbindung?

Die Textstelle ist fast beliebig aus meinem aktuellen Science-Fiction-Roman ausgewählt; "vom Bestsellerautor der Star-Wars-Romane". Die anderen Textstellen sind ähnlich.
Und irgendwie ärgert es mich, dass das so unrealistisch ist. Nicht nur unrealistisch von Technologie und Vorgehensweisen, sondern von der gesamten gedanklichen Einstellung und vielleicht auch der emotionalen Fortentwicklung der Menschen und der Menschheit in dieser fernen Zukunft.

Ich befürchte aber, dass die allermeisten Science-Fiction-Bücher, die man kaufen oder leihen kann, dieser Art sind.
Vielleicht kann man auch den Inhalt nicht zu fremdartig machen, wenn man ein Mindestmaß an Spannung beibehalten will.

Und spannend ist es.

4
Okt
2007

Zitate 14

"Dieses Buch ist eines der wenigen Darkover Bücher, die man auch normal männlichen Lesern empfehlen kann." - über das Buch "Landung auf Darkover".

Ja, diesen Eindruck habe ich auch. Ich lese gerade "Die schwarze Schwesternschaft (City of Sorcery, 1984)" von Marion Zimmer Bradley als mein erstes aus der Darkover-Reihe.
Und dass es ein "Frauenbuch" ist, wird irgendwie schnell deutlich. Es wird unheimlich viel geredet und gedacht und gefühlt. Und es geht um Frauenliebe, Männerliebe, gar keine Liebe, außersinnliche Kräfte, Tabus, klassische Rollenverteilung, ...

30
Sep
2007

Faszinierende Menschen 5

Die Oboenspielerin in der Fußgängerzone: Klare Töne, bekannte Melodien, noble Kleidung, völlig konzentriert.
Die Eltern schieben ihre Kinderwagen in einen großen Kreis um sie herum und hören zu.
Eine Stunde später ist das Bild exakt das gleiche. Zwei Stunden später ist sie weg.

20
Sep
2007

Viel zu aufwändig

Meine Mutter hat einen alten PC. Von mir zusammengebastelt. Und die meisten Teile auch damals von mir in Verwendung gewesen. Aber dieses Damals ist schon lange her.
Die Festplatte hat jetzt am Montag teilweise den Geist aufgegeben. Vor Ort konnte ich da nichts ausrichten und habe ihn deshalb mitgenommen. Zu Hause habe ich dann versucht die alte auf eine neue(ere) Platte zu kopieren (5h). Hat aber leider nichts genutzt. Dann das Betriebssystem neu installiert, wichtige Programme und Treiber installiert (4h), wichtige Dateien kopiert (2h), wichtige Einstellungen vorgenommen (3h).

Jetzt habe ich ihn heute zurückgebracht und hoffe, dass sie jetzt wieder wie gewohnt damit arbeiten kann.

Was mich daran am meisten stört: 15h Aufwand für so ein bisschen "Hardwaredefekt". Sowas muss doch einfacher oder schneller gehen???

Die Sonne in den Augen

Maximale Minimalforderung:
"Das Leuchten in deinen Augen muss für uns beide reichen. Möchtest du es trotzdem teilen?"
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