Meine Erfahrung: Mit der Kirche ist es wie mit der Schule. Es sollen ein bestimmtes Wissen und/oder Grundwerte vermittelt werden, die man mögen oder nicht mögen kann, die man interessant oder uninteressant finden kann. Und letztlich liegt es doch oft am Vermittler, also am Pfarrer oder am Lehrer, ob man Mathe langweilig, "die Kirche" (furchtbare Verallgemeinerung wie "das Volk", "der Staat" usw) demagogisch findet oder eben nicht. Was die Kirche aber wirklich kann, ist Zeremonien abzuhalten. Sie haben fast 2000 Jahre Erfahrung, welche Reihenfolge und welche Anteile von Unterhaltung und Ernsthaftigkeit gut ankommt. Siehe Hochzeiten, Beerdigungen u.ä.m.. Keine andere Institution ist da besser.
Nielsson - 13. Juli, 14:08
Es war nicht so sehr die Zeremonie an sich (die Standardvariante finde ich schlecht), sondern viele kleine und unübliche Details.
und das liegt, denke ich, an den Ausführenden, oder?
Nielsson - 14. Juli, 08:32
Teils teils: Chöre und Querflöte sind schon etwas besonderes.
Und dass ich die Predigt interessant fand, ging vielleicht nur mir so, weil ich gerade zufällig in der passenden Stimmung war. Der Priester meinte später zu mir, dass sie ja nicht so der "Reisser" gewesen sei.
Und dass ich die Predigt interessant fand, ging vielleicht nur mir so, weil ich gerade zufällig in der passenden Stimmung war. Der Priester meinte später zu mir, dass sie ja nicht so der "Reisser" gewesen sei.