29
Aug
2008

Werteverfall

(Der Titel ist wörtlich passend, aber nicht inhaltlich.)

Ich erinnere mich noch dunkel (*röchel* JA! Damals!), was unser erster Windows-Rechner gekostet hat: Mit brauchbarem 17"-Monitor waren das ca. 5000 Mark. Der Drucker dazu nochmal 1000 Mark.

Es handelt sich um einen Pentium 133 mit 32 MB Ram. Der Monitor von Eizo für 1700 Mark.

Und heute kaufe ich ein LCD-Display für 200 Euro (Wide und 20", also einigermaßen groß). Eine Woche nach meiner Bestellung hat es noch 150 Euro gekostet...
Leistungsmäßig dürfte es in einer ähnlichen Klasse wie der Monitor liegen: Der hat damals sehr gute Leistung erbracht, das LCD erbringt sie nach heutigen Maßstäben.

Geht dieser Preisverfall bei gleicher (relativer) Leistung eigentlich ewig so weiter?
Und was bedeutet das für die Arbeitsbedingungen und den Resourcenverbrauch bei der Herstellung? Ist das vielleicht ähnlich wie bei Nahrungsmitteln?

Auf jeden Fall kann ich jetzt dann Filme damit anschauen. Das war nämlich der einzige Grund für mich zu kaufen: ein 5:4-Display ist für 2,35:1-Filme extrem ungeeignet.
virtualmono - 30. August, 14:02

Man darf hier...

... nicht Äpfel und Birnen vergleichen. Zu Zeiten des P133 war ein Eizo!!! 17-Zöller State-Of-The-Art, günstige Monitore gab es auch schon für 400 Mark (15" war damals Standard).

Guckst Du hier:
http://www.gimahhot.de/m900-337699-0-0-0/eizo-tft-24-s2431we-bk-6ms-10001-450cd-dvi.html

... dann kommt das preislich wieder in etwa in die gleichen Regionen ;-)

Nielsson - 30. August, 14:18

Der Eizo war zwar gut, aber der Monitor vor dem ich jetzt sitze ist auch gut. Ich habe mich bemüht keine unzulässigen Vergleiche zu machen. So richtig vermeiden lässt sich das bei diesem Thema natürlich nicht.
virtualmono - 30. August, 17:17

Klar - es gibt sicher kaum noch so richtig "schlechte" LCDs, die Technik ist ausgereift, und ich habe selbst auch einen Samsung 22" für relativ kleines Geld, der sogar schnell genug zum Fernsehen ist - es ging mir auch mehr um das Verhältnis "Normalgerät" vs. "Luxusgerät"...

Die allgemeinen Probleme spiegeln sich augenblicklich aber sowieso viel eher in den ins uferlose steigenden Lebensmittel- und Energiepreisen wider (und wer mir jetzt erzählt, daß der Benzinpreis in irgendeiner Weise vom Rohölpreis abhängt kriegt eine gewatscht ;-)). Schließlich kauft man nicht alle Tage neue Unterhaltungselektriktrik, sondern so profane Dinge wie Brot und Käse...
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