<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://nielsson.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://nielsson.twoday.net/">
    <title>Notizen an mich selbst : Rubrik:Fiktives</title>
    <link>http://nielsson.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>Nielsson</dc:publisher>
    <dc:creator>Nielsson</dc:creator>
    <dc:date>2009-06-07T18:52:27Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/nielsson/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://nielsson.twoday.net/stories/5712355/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nielsson.twoday.net/stories/5704905/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nielsson.twoday.net/stories/5645479/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nielsson.twoday.net/stories/5407462/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nielsson.twoday.net/stories/5399735/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nielsson.twoday.net/stories/5366393/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nielsson.twoday.net/stories/5353254/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nielsson.twoday.net/stories/5345364/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nielsson.twoday.net/stories/5340542/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nielsson.twoday.net/stories/5337570/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nielsson.twoday.net/stories/4880841/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nielsson.twoday.net/stories/4443901/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nielsson.twoday.net/stories/4402183/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nielsson.twoday.net/stories/4307249/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nielsson.twoday.net/stories/4190398/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/nielsson/images/icon.jpg">
    <title>Notizen an mich selbst</title>
    <url>http://static.twoday.net/nielsson/images/icon.jpg</url>
    <link>http://nielsson.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://nielsson.twoday.net/stories/5712355/">
    <title>Im Wald von Onda 2</title>
    <link>http://nielsson.twoday.net/stories/5712355/</link>
    <description>Plötzlich raschelte es im Dickicht am linken Wegrand. Das konnte kein Vogel sein.&lt;br /&gt;
Und da betrat keine fünf Meter entfernt ein Lachsbär den Weg! Das pudelgroße, schwarz-weiß-gestreifte Tier tappte bis zur Wegmitte und schaute erst dann in Muthaks Richtung. Eine Sekunde lang beäugten sich die beiden und der Lachsbär entschied sich wohl gegen einen Angriff und für die Flucht und verschwand mit doppelter Geschwindigkeit wieder im Unterholz.&lt;br /&gt;
Die Erstarrung fiel von Muthak ab und er atmete hörbar aus. Lachsbären waren sehr selten und sehr scheu. Um so erstaunlicher war es hier in diesem kleinen Waldstücke einen zu sehen.&lt;br /&gt;
Während es weiterhin vernehmlich im Wald raschelte holte ein leichtes Ticken am Arm Muthak wieder in die Wirklichkeit zurück. Sein Kom erinnerte ihn daran, dass bald seine Küchenschicht anfangen würde. Missmutig betrachtete er das unscheinbare, kleine Armband. Eigentlich nur ein Stück widerstandsfähiger Stoff. Aber die einzelnen Fäden waren mit Elektronik gefüllt. Das ermöglichte so angenehme Dinge wie eine hemisphärenweite Kommunikation und so unangenehme wie eine Weckfunktion.&lt;br /&gt;
Muthak setzte sich wieder in Bewegung und da sah er sie: Eine ganze Gruppe von Bergmeisterpflanzen. In einer Welt ohne Kaffee enthielten diese Pflanzen das, was dem am nächsten kam: eine aufmerksamkeitsfördernde Substanz. Und davon reichlich.&lt;br /&gt;
Muthak verließ vorsichtig den Weg und begann einige Blätter in seine Tasche zu sammeln.&lt;br /&gt;
Nach 5 Minuten war diese schon gefüllt und Muthak kehrte auf den Weg zurück. Wesentlich beschwingter setzte er den Rückweg fort. Dabei fiel ihm nicht auf, dass sich eine daumengroße, leicht bläuliche Schnecke an seinem rechten Schuh festgesaugt hatte.</description>
    <dc:creator>Nielsson</dc:creator>
    <dc:subject>Fiktives</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Nielsson</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-20T19:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nielsson.twoday.net/stories/5704905/">
    <title>Im Wald von Onda</title>
    <link>http://nielsson.twoday.net/stories/5704905/</link>
    <description>&lt;i&gt;Etwas Magie musste sich erhalten haben.&lt;/i&gt; Muthak lief durch den Wald. Dabei achtete er darauf nicht zuviele Geräusche zu machen. Man konnte nie wissen.&lt;br /&gt;
Er blieb stehen. Genau an dieser Stelle - neben dem schmalen Überweg über den Bach - war es gewesen. Wenn er es erzählen würde, die anderen würden ihm nicht glauben, aber dieser Wald war seltsam. Er hätte schwören können, dass an dieser Stelle letzte Woche einige Rothaarpflanzen gewachsen waren. Nun gab es keine Spur von ihnen. Als hätte hier nie etwas anderes gestanden als Hanfnesseln. Viele Hanfnesseln. Aber Muthak wollte keine Seile herstellen und brauchte keine Nesseln.&lt;br /&gt;
Ein leises Summen war zu hören und etwas streifte Muthaks Nacken. Ein Nohrkäfer! Eine hastige Handbewegung verscheuchte das Tier und er setzte sich wieder in Bewegung. Wegen der Nohrkäfer zogen es die meisten Kolonisten vor, eine leicht unangenehm riechende Salbe zu verwenden: Ein Stich der Käfer war unangenehm, ein weiterer auch, aber dann wurde es kritisch. Ein mehrtägiges Fieber war das Mindeste, aber manche waren auch schon in ein Koma gefallen. Und wenn das passierte, wenn man allein war...&lt;br /&gt;
Aber die Käfer stachen niemals, wenn man in Bewegung blieb. Oder die Salbe aufgetragen hatte. Die Biologen hatten noch nicht herausgefunden, was den Käfer so gefährlich machte. Aber immerhin hatten sie die Salbe erfunden. Muthak hasste die Salbe. Und auch heute war er froh, sie nicht verwendet zu haben. Sonst hätte er den feinen, aber ungewöhnlichen Geruch in der Luft nicht wahrgenommen. Es roch nach, nach... Muthak suchte nach einem passenden Begriff. Metall. Genau. Als würde jemand mit einem groben Lappen und Wasser über eine Eisenklinge streichen. Was das wohl wieder zu bedeuten hatte?&lt;br /&gt;
Während er den Weg entlang ging, warf er aufmerksame Blicke nach links und rechts. Aber heute schien es einfach keine brauchbaren Pflanzen zu geben.&lt;br /&gt;
Muthak hoffte, dass der Weg nicht gleich zu Ende sein würde. Denn genauso launisch, wie der Wald mit seinen Pflanzen war, war er es auch mit seiner Größe: sie schien nie die gleiche zu sein!&lt;br /&gt;
Natürlich war er genau vermessen. Auf einer Karte war er nicht viel länger als 2 Kilometer und nicht mehr als 1 Kilometer breit. Aber die Zeit, die Muthak für diese Wege brauchte war nie die gleiche. Manchmal ein bisschen unterschiedlich, manchmal dauerte es so lang, dass Muthak sich schon gefragt hatte, ob er sich verirrt hätte.</description>
    <dc:creator>Nielsson</dc:creator>
    <dc:subject>Fiktives</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Nielsson</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-16T18:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nielsson.twoday.net/stories/5645479/">
    <title>Drachenmampf</title>
    <link>http://nielsson.twoday.net/stories/5645479/</link>
    <description>Der grüne Drache Masilmuss lag im Innenhof des Jadepalastes und sonnte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Mir ist gerade eingefallen, warum Geschichten im Imperfekt geschrieben sind: sie liegen fast notwendigerweise in der Vergangenheit, damit sie erzählt werden können.)</description>
    <dc:creator>Nielsson</dc:creator>
    <dc:subject>Fiktives</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Nielsson</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-15T16:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nielsson.twoday.net/stories/5407462/">
    <title>Die wahre W-Geschichte</title>
    <link>http://nielsson.twoday.net/stories/5407462/</link>
    <description>&quot;Gnade gibt es überall&quot;, denkt Peter der Penner, während er die Kerze anzündet. Danach setzt er sich wieder auf das Stückchen Karton und schaut den vorbei eilenden Menschen zu. Diese haben sich verändert, in all den Jahren: größer und dicker sind sie geworden; und hektischer. Aber eines ist gleich geblieben: nur die Kinder glauben an Wunder. Gestern hätte ihn fast ein kleines Mädchen erkannt. Es sah ihn mit diesem seltsamen Blick zwischen Lächeln und Staunen an und wäre stehen geblieben, wenn es die Mutter nicht unwillig weiter gezerrt hätte.&lt;br /&gt;
Die Luft riecht nach Schnee, aber der Asphalt ist nur nass und schwarz und an ein paar Stellen spiegelt er vom Licht der Straßenlaternen. In diesem Land wird es so schrecklich früh dunkel und manchmal auch so schrecklich kalt. Damals in diesem Land in der Wüste, dessen Namen Peter vergessen hat, war es anders: tagsüber sehr heiß, abends kühl und jeder Tag glich dem anderen; bis auf diesen einen.&lt;br /&gt;
Peter legt die Hand auf den Hundekopf neben ihm und krault das krause Fell. Dabei kann er die kleinen Höcker direkt neben den Ohren spüren. &quot;Aber bald wird es wieder heller, Rudolf&quot;, sagt Peter. Und Rudolf sieht ihn sehr verständnisvoll an. Dabei gibt er ein Geräusch von sich, das fast wie das Schnauben eines Pferdes klingt. Man merkt eben doch, dass Rudolf kein richtiger Hund ist.&lt;br /&gt;
Auf der Straße weht ein unangenehmer Wind, Rudolf, mit seinem dicken Fell, würde er wahrscheinlich nicht stören, aber Peter ist sehr froh, dass hier in der Nischen neben dem Supermarkt-Eingang nichts davon zu merken ist. Das ist auch gut für die Kerze: Sie flackert nur selten und noch seltener geht sie aus.&lt;br /&gt;
&quot;Umsatz fördernd&quot; hat diese Kerze mal ein junger Mann in einem besonders schwarzen Anzug genannt. Geld hatte er aber keines geben wollen, wahrscheinlich war in seinem schwarzen Aktenkoffer gar keines drin.&lt;br /&gt;
Peter kratzt sich unter dem weißen, fülligen Bart am Kinn. Er hatte schon viele Menschen kennen gelernt und niemanden so richtig verstanden. Aber am unverständlichsten war ihm dieser Mann damals dieser Mann in dem Wüstenland gewesen, Josua oder Jeremiah oder so ähnlich. Seine Sätze waren so einfach, aber Peter hatte sie trotzdem nicht wirklich verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...</description>
    <dc:creator>Nielsson</dc:creator>
    <dc:subject>Fiktives</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Nielsson</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-25T07:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nielsson.twoday.net/stories/5399735/">
    <title>Unvollendete Komposition</title>
    <link>http://nielsson.twoday.net/stories/5399735/</link>
    <description>Der Hauptunterschied zwischen Musik und Texten ist, dass sich Musik wiederholen muss und Textteile sich niemals wiederholen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb stelle ich es mir schwierig vor Texte im selben Sinne variabel zu schreiben wie Musik variabel ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel eine Geschichte, die wie ein klassisches Stück geschrieben ist und eine die Trance ähnelt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...der Wind streicht sanft über die Grasebene und verursacht dabei ein ganz leises Rascheln. Ein Geräusch stört diese stille Atmosphäre: ein feines Brummen, das langsam lauter wird. Das spätsommerliche Licht lässt alle Grashalme in einem fast goldenen Farbton leuchten. Dieser Farbton wechselt im Rhythmus des Windes von hell zu dunkel und wieder zurück. Das Geräusch wird beständig lauter. Es lassen sich mittlerweile einzelne verschieden hohe und intensive Brummen unterscheiden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Was wollen Sie?&quot; Sie sieht unwillig über die Schulter. &quot;Ein Brot&quot; scheint sie nicht zufrieden zu stellen. Fast wütend dreht sie sich weg. Ein Schritt zur Seite und ein Griff in die Auslage: &quot;2 Euro!&quot;</description>
    <dc:creator>Nielsson</dc:creator>
    <dc:subject>Fiktives</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Nielsson</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-20T17:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nielsson.twoday.net/stories/5366393/">
    <title>Weiß in weiß</title>
    <link>http://nielsson.twoday.net/stories/5366393/</link>
    <description>&quot;Fünf Tage keinen Fisch! Und das nur wegen der verdammten Robben!&quot; Teptokson kratzte sich mit dem linken am rechten Fuß und sah dabei ziemlich unglücklich aus. &quot;Aber morgen schlage ich den Viechern ein Schnippchen!&quot; Robben mochten zwar meist schnell und wachsam sein, aber das konnten sie ja nicht den ganz Tag. Der Plan sah also vor ganz früh am Eisloch zu sein und eine oder vielleicht sogar zwei schläfrige Robben zu erwischen!&lt;br /&gt;
In der Luft lag der Geruch nach frischem Schnee. Für Oktober nichts ungewöhnliches. Teptokson nahm ihn kaum wahr. Sein Magen knurrte vernehmlich; fast im Rhythmus seiner Schritte. Zur Höhle war es noch ein langer Weg. Er schüttelte einige Wassertropfen aus dem Pelz.&lt;br /&gt;
Das Eis war in den letzten Jahren immer dünner geworden. Erst gestern wäre er fast eingebrochen! Und das im Oktober. Die doofen Robben unter der Eisfläche lachten sich dabei natürlich ins Flösschen, denn nur ein tollpatschiger Eisbär war ein guter Eisbär. Aber was sollte er tun: Kein Fisch, brüchiges Eis und schadenfrohe Robben. Und der Winter stand kurz bevor.&lt;br /&gt;
Aber morgen würde sich das ändern! Ganz früh!</description>
    <dc:creator>Nielsson</dc:creator>
    <dc:subject>Fiktives</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Nielsson</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-04T18:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nielsson.twoday.net/stories/5353254/">
    <title>Hunderttausend heulenden Höllenhunde</title>
    <link>http://nielsson.twoday.net/stories/5353254/</link>
    <description>Die Tür sah extrem gewöhnlich aus. Eine unscheinbare Stahltür, graulakiert, die vielleicht zur Heizung oder in einen Raum mit dem Motor eines Aufzugs führen könnte.&lt;br /&gt;
Molly musterte sie trotzdem oder gerade deswegen sehr mißtrauisch. Mit einer zögerlichen Bewegung holte sie den Schlüssel hervor, der an einer dünnen Metallkordel um ihren Hals hing. Der Schlüssel war das einzig ungewöhnliche: er war fast so lang wie ihr Zeigefinger und annähernd rund, nur hie und da gab es kleine Dellen. Auch das Material war seltsam: kalt wie Metall, aber mit der fahlen Farbe von ausgebleichten Knochen.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wenn ich der Fürst der Finsternis wäre, würde ich mir einen anderen Eingang einbauen lassen&lt;/i&gt;, dachte Molly. Aber vielleicht legte er ja Wert auf eine sehr private Existenz.&lt;br /&gt;
Sie zog den Reißverschluss ihrer Jacke zu und griff an ihren Gürtel. Ein flüchtiger Beobachter würde ihre Kleidungs als sehr langweilig einstufen: graue Schuhe, graue Hose, graue Jacke. Am Gürtel hing ein kleines graues Täschchen. Als sie es abgenommen und von innen nach außen gestülpt hatte, entpuppte es sich aber als ebenso grauer Helm; oder eigentlich eher Mütze. Sie zog sie auf und übers Gesicht, so dass der ganze Kopf bedeckt war. Löcher für Augen oder Nase oder Mund fehlten, aber von innen war das Material fast durchsichtig und auch das Atmen war kein Problem. Nun noch die passenden Handschuhe, die in einer Jackentasche steckten.&lt;br /&gt;
Sie hatte keine Ahnung woraus das Material bestand oder woher es ursprünglich kam, nur dass es wie fein gewebte Wolle aussah, aber keine war. Was sie sehr wohl wusste, war wieviel diese Ausrüstung gekostet hatte. Oder eher wie wenig. Für ein Material, das wohl nicht von dieser Welt war, war kein Preis zu hoch.&lt;br /&gt;
Auf Ästhetik schien in dieser anderen Welt aber wohl niemand Wert zu legen. Sie sah sicher aus wie eine blinde, graue Motte.&lt;br /&gt;
Beherzt steckte sie den Schlüssel ins Schlüsselloch und drehte ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...</description>
    <dc:creator>Nielsson</dc:creator>
    <dc:subject>Fiktives</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Nielsson</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-29T17:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nielsson.twoday.net/stories/5345364/">
    <title>Sinken</title>
    <link>http://nielsson.twoday.net/stories/5345364/</link>
    <description>Ein leerer Tank war eine schlechte Sache. Insbesondere natürlich, wenn sich der Tank in einem Minigleiter befand, dieser Minigleiter 30cm über den Baumwipfeln flog und man selbst darin saß.&lt;br /&gt;
Rechts unten auf dem Kontrollpult blinkte ein kleines, rotes Lämpchen. Es wäre viel besser, es würde nicht blinken. Vielleicht hatte der letzte Beschuss die Chamäleonhaut des Gleiters verletzt und der Energieverbrauch war gestiegen. Das rote Lämpchen blinkte auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
Die Möglichkeiten, die dieses Lämpchen und sein Blinken ließen war sehr beschränkt. 30cm unter dem Gleiter war der Wald. Und 300km in jede Richtung war er auch. Die nächste Landeplattform war zwar nur 100km entfernt, aber mit einem blinkenden, roten Lämpchen war das zu weit.&lt;br /&gt;
Er könnte die Schwingen des Gleiters ausfalten und sich von der Sonne hochziehen lassen. Der darauf folgende Beschuss würde aber nicht nur die Chamäleonhaut beschädigen. Dann würde zwar das rote Lämpchen aufhören zu blinken, aber das wäre in dem Fall noch schlechter als sein Blinken.&lt;br /&gt;
Blieb nur der Ausstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...</description>
    <dc:creator>Nielsson</dc:creator>
    <dc:subject>Fiktives</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Nielsson</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-25T19:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nielsson.twoday.net/stories/5340542/">
    <title>Pilzsuche</title>
    <link>http://nielsson.twoday.net/stories/5340542/</link>
    <description>&quot;Weißt du, mein Sohn&quot;, sagte der alte Winterbauer, &quot;mit den Schweinen ist es wie mit der Windkraft&quot;. Dabei zerrte er Ramparampabramm an einem Strick hinter sich her. &quot;Erst gibt es keinen Wind und dann fällt auch noch Schnee obendrauf!&quot; Der Sohn trottete bei diesen Worten neben dem Bauern durch den Wald. Und Ramparampabramm ebenso unwillig hinterdrein.&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit war Ramparampabramm gar kein Schwein, sondern ein Trüffelschwein. Oder noch genauer: eine Trüffelschweindame. Und sie interessierte sich genausowenig für Windkraft wie der Sohn; vielleicht sogar noch weniger.&lt;br /&gt;
Viel mehr Interesse hatte sie an dem Säckchen mit Mais, das der Winterbauer am Gürtel baumeln hatte. Leider bekam sie selten etwas davon ab. Aber immerhin noch mehr als der Sohn.&lt;br /&gt;
Dieser sagte gerade: &quot;Wie recht du doch hast, Vater.&quot; Dabei gab er einem Zweig, der nichtsahnend auf dem Weg lag einen Tritt. Ramparampabramm war froh, dass er nicht ihr einen Tritt gab und trottete ein wenig schneller.&lt;br /&gt;
Der Bauer, überrascht vom fehlenden Widerstand, machte einen hastigen, großen Schritt, um nicht zu stolpern. Dabei sagte er etwas verwirrt: &quot;Genau! Und deswegen&quot;&lt;br /&gt;
Da blieb Ramparampabramm plötzlich wie angewurzelt stehen und schnupperte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...</description>
    <dc:creator>Nielsson</dc:creator>
    <dc:subject>Fiktives</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Nielsson</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-23T16:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nielsson.twoday.net/stories/5337570/">
    <title>Effizienz</title>
    <link>http://nielsson.twoday.net/stories/5337570/</link>
    <description>Es war ein angenehmes, warmes Strömen. Fiona mochte die Arbeit an den Harmonikern. Das fließende Öl fühlt sich wie eine Schönheitsbehandlung für die Hände an. Auch der Geruch war erträglich. Montana musste den halben Tag an einem Kunststoffzerkleinerer arbeiten. Selbst mit Gehörschutz war das eine sehr nervenzehrende Tätigkeit. Fiona hatte Glück gehabt.&lt;br /&gt;
Eigentlich konnte man es kaum als Arbeit bezeichnen: Um die gelöste Energie gleichmäßiger im Ölstrom zu verteilen wurden ein konstantes Biofeld benötigt und menschliche Hände hatten sich als das effizienteste Werkzeug hierfür erwiesen.&lt;br /&gt;
Seit der Telar-Ära war Effizienz das wichtigste Thema bei der Vergabe von Arbeit. Und ein menschlicher Organismus war sehr, sehr effizient; genauer energie-effizient.&lt;br /&gt;
Viele Tätigkeiten, die früher von Maschinen gemacht wurde, fiel heute Menschen zu. Vor 15 Jahren hatte sich vieles geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Vorsicht! Verbrauchsspitze!&quot;, rief der Vorarbeiter. Ein kleiner, schwarzhaariger Mann, den Fiona heute zum ersten Mal hier gesehen hatte. Mit einem Kopfhörer und einem Fernsteuergerät überwachte er die Fließgeschwindigkeit und passte sie wenn nötig an den Verbrauch an.&lt;br /&gt;
Fiona machte sich auf das typische Kribbeln gefasst, dass immer mit einer Erhöhung der Energiedichte einherging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...</description>
    <dc:creator>Nielsson</dc:creator>
    <dc:subject>Fiktives</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Nielsson</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-21T21:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nielsson.twoday.net/stories/4880841/">
    <title>Anliegen</title>
    <link>http://nielsson.twoday.net/stories/4880841/</link>
    <description>&lt;center&gt;

&lt;img title=&quot;Violette Tulpe mit Wassertropfen&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;Violette Tulpe mit Wassertropfen&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nielsson/images/Violett.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot;Dieses Bild habe ich für dich gemacht. Und wäre mir die Natur nicht zuvorgekommen, so hätte ich auch die Blume erschaffen; für dich. Noch geschlossen, aber von vollendeter Form und atemberaubender Farbe.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;


&lt;/center&gt;</description>
    <dc:creator>Nielsson</dc:creator>
    <dc:subject>Fiktives</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Nielsson</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-22T17:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nielsson.twoday.net/stories/4443901/">
    <title>Der Bär im Wald</title>
    <link>http://nielsson.twoday.net/stories/4443901/</link>
    <description>Meine schönste Liebesgeschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Es war einmal ein Putzelbär, der lebte in einem dunklen Wald. In der Mitte von diesem Wald war eine Lichtung. Und am Rande der Lichtung stand ein großer Ahornbaum, in dessen Zweigen sich ein Bienenvolk verbarg.&lt;br /&gt;
Eines Tages stieg der Putzelbär auf diesen Baum. Dabei war er ganz vorsichtig, denn große Höhen machten ihm ein bisschen Angst. Bei den Bienen angekommen hielt er sich an einem Ast fest und streckte die andere Tatze nach den Waben aus.&lt;br /&gt;
Die Bienen aber waren von der bösen Fee verhext und wollten von ihrem Honig nichts abgeben. So schwirrten sie dem Bären um den Kopf und versuchten ihn zu stechen.&lt;br /&gt;
Vor Schreck ließ der Bär den Ast los und fiel vom Baum; mitten hinein in einen stupfigen Dornenbusch. Zum Glück dämpfte der Busch den Absturz und wegen dem dicken Fell konnten auch die Dornen dem Bären nichts anhaben.&lt;br /&gt;
Kurz vor dem Sturz hatte der Bär noch ein Wabenstück zu packen bekommen, das er nun in der Tatze hielt. Genießerisch leckte er mit der Zunge über dieses Stück und sagte: &quot;Ich liebe Honig!&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text und Idee von mir. Eingefallen ist mir die Geschichte, als ich mich gefragt habe, was denn die schönste Liebesgeschichte ist, die ich kenne.&lt;br /&gt;
Und verschickt habe ich sie als die eine Hälfte von einem Geburtstagsbrief. Bis heute warte ich auf eine Antwort.</description>
    <dc:creator>Nielsson</dc:creator>
    <dc:subject>Fiktives</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Nielsson</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-13T18:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nielsson.twoday.net/stories/4402183/">
    <title>Dazwischen</title>
    <link>http://nielsson.twoday.net/stories/4402183/</link>
    <description>Seufzend rührte er in dem kleinen Topf mit Schwarzknollen. Es waren seine letzten. Auch der Rest seines Proviants war viel leichter als es ihm lieb sein konnte.&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite der Berge war es noch so einfach gewesen: Er musste weg. Da hatten ihn weder ein Wald aus besessenen Buchen, noch ein Rudel beißwütiger Bären aufhalten können.&lt;br /&gt;
Auch die menschlichen Wachposten kurz vor der Passhöhe waren kein Problem gewesen. Irgendeinen Vorteil musste seine gnomische Abstammung ja haben und Menschen waren oft etwas hochnässig und schauten selten nach unten, direkt unter ihre Nase.&lt;br /&gt;
Eine andere gnomische Eigenschaft das Erfindergen hatte er aber nicht geerbt. Stattdessen einen ungünstigen Hang zu Glücksspielen und kleineren Betrügereien.&lt;br /&gt;
Und, tja, die letzte davon war wohl kein Spiel mehr gewesen. Und eines war leider sicher: Der Name Rothryst oder irgendjemand mit seinem Gesicht durfte sich sobald nicht wieder in Antonica sehen lassen.&lt;br /&gt;
Sein Blick ging hinaus über die Ebene. Ganz in der Ferne hinter der Wegbiegung konnte er eine einzelne Zeltspitze ausmachen: Ein Lager der Gnolle. Auch ansonsten bot die Ebene einen trostlosen Anblick. Hier und da ein vereinzelter großer Felsbrocken und ansonsten nur gelbbrauner Sand. Und über allem lag dieser heulende Wind. Schon aus der Ferne war ihm plötzlich und ohrenbetäubend klar, warum dieser Landstrich Donnersteppe genannt wurde.&lt;br /&gt;
Und leider lag die Donnersteppe zwischen ihm und dem Hafen. Und leider hatten sich die Gnolle die Donnersteppe für ihren Lagerplatz ausgesucht. Gnolle waren etwas aufmerksamer als Menschen, an ihnen würde er nie unbemerkt vorbeikommen.&lt;br /&gt;
Zwar sahen Gnolle aus wie aufgeblasene, aufrecht gehende Ratten, aber dieser Eindruck täuschte: Durch die hässlichen aber zahlreichen Dolche an ihren Gürteln waren sie unangenehme Gegner. Dazu kam ihre Überzahl. Gnolle waren immer in der Überzahl. Und für einen Einzelnen sind alle anderen in der Überzahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So blieb nur Warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Die Namen habe ich aus dem Spiel &quot;Everquest II&quot;.</description>
    <dc:creator>Nielsson</dc:creator>
    <dc:subject>Fiktives</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Nielsson</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-01T07:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nielsson.twoday.net/stories/4307249/">
    <title>Warten</title>
    <link>http://nielsson.twoday.net/stories/4307249/</link>
    <description>Der Engel saß auf der Türschwelle und wartete. Worauf er wartete wusste er nicht so genau, nur das er warten musste. Er bewegte die Flügel hinter sich ein wenig, da sie drohten steif zu werden. Dabei achtete er sorgfältig auf den Türrahmen aus rissigem Holz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fühlte sich einsam. Und das war seltsam, denn bitteschön so etwas gibt es doch gar nicht, einen einsamen Engel.&lt;br /&gt;
Mit einem Schulterzucken (wobei er fast am Türrahmen hängen blieb) nahm er das Warten wieder auf.</description>
    <dc:creator>Nielsson</dc:creator>
    <dc:subject>Fiktives</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Nielsson</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-30T16:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nielsson.twoday.net/stories/4190398/">
    <title>Ein Tag auf der Wiese</title>
    <link>http://nielsson.twoday.net/stories/4190398/</link>
    <description>Feuchte Erde und Blütenduft sind am schwersten, dachte er. Was erstaunlich war, aber vielleicht waren es gerade die kleinen Dinge, die am schwersten zu verstehen sind.&lt;br /&gt;
Seufzend dreht er sich ein bisschen nach links. Die Frau neben ihm kuschelte sich näher an ihn. Prüfend ließ er wenig von dem glatten brünetten Haar durch die Finger gleiten. Es raschelte dabei ganz leise, fast unhörbar.&lt;br /&gt;
Dabei glitt sein Blick über den dunklen Wald zur Rechten und über die sanft abfallende Wiese vor ihm. Weiter unten konnte man einen kleinen Fluß erkennen, der in weiten Bögen durch das Tal floß. Die Wiese und der Wald waren von sattem, einladendem Grün. Manchmal durchsetzt von etwas Rot oder Gelb von Blüten. Ein leichter Wind strich durch das Tal und versetzte das Gras in leicht kräuselnde Bewegungen.&lt;br /&gt;
Vorsichtig drehte er sich noch weiter nach links bis er mit ihrem schmalen Gesicht und den faszinierenden braun-grünen Augen auf einer Höhe war. Ihre Lippen fanden zueinander. Dabei dachte er wie ungehalten der Chef sein würde, wenn er herausbekäme, was er hier macht. Der Chef war immer der Ansicht, dass für Müßiggang auch abends noch genug Zeit sei.&lt;br /&gt;
Der Kuss war angenehm weich und schmeckte ein wenig nach Rosen. Kein schlechter Geschmack fand er. Und viel besser als der leicht muffige Geruch des Büros. Auch das Licht war viel angenehmer: Die Sonne stand irgendwo schräg hinter ihm, fast hinter dem Hügel versunken. Der Himmel war bis auf einige Eiswolken in großer Höhe makellos blau. Eine Biene summte langsam vorbei, kam ihm aber nicht zu nahe.&lt;br /&gt;
Wieder seufzte er. Lang konnte er nicht mehr warten, dann müsste er sich wieder mit dem Geruch von leicht verbranntem Gummi und heißem Motoröl befassen. Nach Meinung seines Chefs eine sehr lohnende Beschäftigung. Der Chef hatte einige sehr seltsame Ansichten. Leider teilte er diese mit den meisten der Kunden: Autorennen und Hubschrauberfliegen und alles andere mit viel Lärm und hohen Geschwindigkeiten war viel gefragter als ein ruhiger Nachmittag im Frühsommer.&lt;br /&gt;
Mit einem leichten Schnauben und einem Ruck hob er den Kopf und löste ihn damit von der Kontaktfläche des Simulationssystems. Die Landschaft verblasste und wurde von grellem Neonlicht und dem kleinen, schmalen Büro abgelöst. Auch der leichte Druck auf dem linken Arm verschwand.&lt;br /&gt;
Er richtete sich ganz auf und wand sich dem Steuerungcomputer und damit dem Geruch von leicht verbranntem Gummi zu.</description>
    <dc:creator>Nielsson</dc:creator>
    <dc:subject>Fiktives</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Nielsson</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-22T20:22:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://nielsson.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://nielsson.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
