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Effizienz

Es war ein angenehmes, warmes Strömen. Fiona mochte die Arbeit an den Harmonikern. Das fließende Öl fühlt sich wie eine Schönheitsbehandlung für die Hände an. Auch der Geruch war erträglich. Montana musste den halben Tag an einem Kunststoffzerkleinerer arbeiten. Selbst mit Gehörschutz war das eine sehr nervenzehrende Tätigkeit. Fiona hatte Glück gehabt.
Eigentlich konnte man es kaum als Arbeit bezeichnen: Um die gelöste Energie gleichmäßiger im Ölstrom zu verteilen wurden ein konstantes Biofeld benötigt und menschliche Hände hatten sich als das effizienteste Werkzeug hierfür erwiesen.
Seit der Telar-Ära war Effizienz das wichtigste Thema bei der Vergabe von Arbeit. Und ein menschlicher Organismus war sehr, sehr effizient; genauer energie-effizient.
Viele Tätigkeiten, die früher von Maschinen gemacht wurde, fiel heute Menschen zu. Vor 15 Jahren hatte sich vieles geändert.

"Vorsicht! Verbrauchsspitze!", rief der Vorarbeiter. Ein kleiner, schwarzhaariger Mann, den Fiona heute zum ersten Mal hier gesehen hatte. Mit einem Kopfhörer und einem Fernsteuergerät überwachte er die Fließgeschwindigkeit und passte sie wenn nötig an den Verbrauch an.
Fiona machte sich auf das typische Kribbeln gefasst, dass immer mit einer Erhöhung der Energiedichte einherging.

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